Zum dritten Mal besuchte der MINT Kurs Klasse 9 Holcim bei Lägerdorf, um sich dort den „Kalkreislauf in der Technik“ in der XXL Variante anzuschauen. Herr Neumann, Ausbildungsleiter des Unternehmens, führte uns über die Anlage mit ihren eigenen Ausbildungswerkstätten und auch einen Blick von oben gab es von dem 81 m hohen Turm. Beeindruckend war auch die Größe der Mühle (Foto): Eine rotierende Walze, gefüllt mit 80mm Stahlkugeln, die den Zement fein mahlen. Mit dem Stromverbrauch für eine Stunde könnte man den Stromverbrauches eines Einfamilienhauses für mehr als ein Jahr decken.
2025
Die Elphi in Hamburg, Nordstream 1 und 2, die Schleusentore in Brunsbüttel – alle haben etwas gemeinsam: Der Zement stammt aus Lägerdorf von Holcim. Dem MINT-Kurs 10 zeigte Herr Niemann von Holcim bei unserem ersten Besuch von dem 81 Meter hohen Werksturm aus die beeindruckende Anlage von oben: Vom Abbaugebiet geht es über Förderbänder zum Schwemmen, Trocknen, Brennen bis hin zur Verladung in Waggons, LKWs oder Säcke, die wir aus dem Baumarkt kennen.
Für ca. 150 Jahre gibt es vor Ort noch Kreide für den Abbau, der mit einem neuen Verfahren demnächst auch klimaneutral hergestellt werden soll. Dazu ist die Verwendung von reinem Sauerstoff statt Luft beim Brennen vorgesehen. Der Gang durch die Ausbildungswerkstätten und Gespräche mit den Ausbildungsleitern für Elektroniker für Automatisierungstechnik und Industriemechaniker bildeten den zweiten Teil des Rundgangs. Praktikanten, ESA- und MSA- Abschlussschülerinnen und -schüler sind willkommen.
